Einfach erklärt: Was ist ein Hochzeitskonzept?

Und 3 Tipps wie euer Konzept wunderschön wird!  

Wenn du mit der Hochzeitsplanung beginnst, läuft dir schnell der Begriff “Hochzeitskonzept” über den Weg. Doch was ist ein Hochzeitskonzept? In diesem Blogbeitrag möchte ich dir erklären, was ein Hochzeitskonzept ist und dir drei Tipps mit auf den Weg geben, mit denen du einen federleichten Start in das Hochzeitskonzept und damit in eure Hochzeitsgestaltung hinlegen kannst. Eins schon einmal vorweg: Ein Hochzeitskonzept ist nichts Schlimmes und auch nichts, womit du dir Druck machen musst. Im Gegenteil, du wirst sehen, dass dir ein Hochzeitskonzept eine große Hilfe in deiner Planung sein kann und es sich nach viel mehr anhört als es eigentlich ist. 

Ein Hochzeitskonzept ist sinnvoll für individuell gestaltete Hochzeiten

In den letzten Jahren haben sich Hochzeiten in Deutschland total gewandelt. Wo früher noch rote Rosen und Schleierkraut für jede Hochzeit ein Muss waren, ist mittlerweile erlaubt, was dem Brautpaar gefällt. Na gut, sind wir mal ehrlich, auch früher war erlaubt, was gefällt. Das Bedürfnis für individuell gestaltete Hochzeiten war einfach noch nicht so stark wie heute. Und ich bin froh darüber, dass sich das gewandelt hat! Für ein angehendes Brautpaar, wie euch, ist dies nun Fluch und Segen zu gleich, denn euch stehen alle Möglichkeiten offen. Wie soll eure Hochzeit aussehen? Wenn du dir diese Frage stellst und beginnst zu recherchieren, dann stolperst du relativ schnell über das Wort “Hochzeitskonzept”. Doch was ist eigentlich ein Hochzeitskonzept?  

Was ist ein Hochzeitskonzept? Ein Hochzeitsmotto oder ein Hochzeitsthema ist eine Möglichkeit für ein Hochzeitskonzept.

Manche Brautpaare, die ich kennen lernen darf, setzen das Hochzeitskonzept gleich mit einem Hochzeitsmotto oder Hochzeitsthema und damit liegen sie gar nicht so falsch. Aber eben auch nicht 100%ig richtig. Im Grunde geht es bei einem Hochzeitskonzept darum, dass du gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Partnerin eine Vision oder einen Plan bekommst, wie ihr eure Hochzeit gestalten wollt. Das kann eben ein Motto sein, wie z.B. “1001 Nacht” oder “the roaring Twenties”, muss es aber nicht. Wenn für euch ein Hochzeitsmotto nicht ganz klar auf der Hand liegt, dann würde ich dir auch nicht empfehlen eine Mottohochzeit zu feiern. 

Das Hochzeitskonzept ist euer roter Faden während der Planungszeit 

Wir können nämlich auch schon von einem Hochzeitskonzept sprechen, wenn ihr euch überlegt, welche Gefühle ihr während eurer Feier transportieren wollt. Wollt ihr eine romantische Hochzeit? Eine rustikale? Soll es elegant sein? Beantwortet ihr diese Frage für euch, so könnt ihr darauf basierend den konkreten Plan eurer Hochzeitsgestaltung aufbauen. Welche Farben sind z.B. für euch romantisch oder eben rustikal? Unabhängig davon, von was ihr euch inspirieren lassen möchtet, dient euch euer Hochzeitskonzept, sobald ihr es festgelegt habt, als roter Faden für eure Hochzeitsgestaltung. Es ist etwas, was ihr immer wieder hinzuziehen könnt, um zu prüfen, ob Dienstleister, Deko und Co. zu eurer Hochzeitsvorstellung passen. Viele Dienstleister (ich gehöre übrigens auch dazu) sprechen im Hochzeitskontext auch gerne vom weißen Faden beim Hochzeitskonzepten. Ist ja auch ganz passend. 😉  

Nachdem du nun also weißt, was ein Hochzeitskonzept ist, möchte ich dir drei Tipps mit auf den Weg geben, die euch bei der Festlegung eures Hochzeitskonzept Leichtigkeit geben werden. 

Tipp 1 – Was ist euer Hochzeitskonzept? Startet bei euch! 

Mir ist vollkommen bewusst, dass die Aufgabe ein Hochzeitskonzept für die eigene Hochzeit zu erstellen, aufwändig erscheinen mag. Wo sollst du anfangen? Auf den ersten Blick erscheint es dir vielleicht einfach, im Internet und in Zeitschriften nach Beispielen und Inspirationen zu suchen, wie man eine Hochzeit feiern kann. Aber der Punkt ist, dass du damit Beispiele findest, wie MAN eine Hochzeit feiern kann.

Ich verspreche euch, dass eure Hochzeit viel intimer und persönlicher sein wird, wenn ihr euer Hochzeitskonzept gemeinsam bei euch beginnt.

Ich verspreche euch, dass eure Hochzeit viel intimer und persönlicher sein wird, wenn ihr im ersten Schritt gemeinsam bei euch beginnt. Setzt euch mit euch und euren Vorstellungen auseinander. Sprecht miteinander und erzählt euch gegenseitig detailliert, wie ihr euch eure Hochzeit vorstellt. Wenn ihr beginnt euch mit euren Wünschen und Vorstellungen (z.B. mit einem schönen Glas Wein auf dem Sofa) zu beschäftigen, dann werdet ihr merken, dass es euch super viel Freude machen wird. 

Wenn du jetzt zu Recht sagst, dass das irgendwie ein wenig wie Selbstreflektion klingt, dann hast du da vollkommen recht. Aber es wird euch wirklich etwas bringen! Denn wenn ihr wisst, was ihr möchtet, dann wird euch die Umsetzung ganz einfach fallen.   

Tipp 2 – Nehmt euch Zeit und vermeidet Schnellschüsse

Wenn du schon ein wenig für eure Hochzeit recherchiert hast, dann wirst du schon häufig gelesen haben, dass du möglichst frühzeitig eure Location und die Dienstleister buchen solltest, die pro Hochzeitstag nur einmal verfügbar sind (Fotografen, DJs etc.). Das ist absolut korrekt. Das sollte euch aber nicht zu Schnellschüssen verleiten! Ich würde dir auf jeden Fall raten, dass ihr euch erst klar werdet, wie euer Hochzeitskonzept aussieht, und dann entscheidet, welche Location oder welche Dienstleister ihr dafür benötigt. 

Wenn du ohne Konzept, die ersten Buchungen tätigst, machst du den zweiten Schritt vor dem ersten.

Lass dir Zeit! Wenn du dir nicht im Vorfeld genug Zeit nimmst, um dir zu überlegen, wie eure Hochzeit aussehen soll und schon die ersten Buchungen tätigst, dann machst du den zweiten Schritt vor dem ersten. Ihr wollt eine rustikale Hochzeit? Dann werdet ihr nicht glücklich, wenn ihr bereits das Schloss gebucht habt. Macht Sinn, oder? Auch Dienstleister haben verschiedene Schwerpunkte und Stile und sind für das ein oder andere Konzept mehr oder weniger geeignet. Wenn ihr z.B. von einer überladenen, gediegenen Hochzeitsgestaltung träumt, dann wäre ich nicht der richtige Dienstleister für euch.   

Tipp 3 – Lasst euch nicht von anderen verunsichern

Stell dir folgendes vor: du erzählst deinen Eltern von eurem Hochzeitskonzept und die Reaktion deiner Eltern ist “Wirklich? Aber so heiratet man doch nicht!” Wie würdest du reagieren? 

Insbesondere die Generation “rote Rosen” ist, was zeitgemäße Hochzeitsdekoration angeht, sehr skeptisch. Witziger Weise revidieren sie meist alle ihre Meinungen sobald sie Gast auf der Hochzeit sind. Sie können sich die Umsetzung des Konzepts im Vorfeld einfach nicht vorstellen. Die Gefahr ist, dass sie euch mit ihrem Feedback verunsichern. Und das wäre schade! Wenn ihr von eurem Hochzeitskonzept erzählt, dann erwartet nicht, dass euer Gegenüber sich eure Vision vorstellen kann.  Geht aber bitte auch nicht davon aus, dass Feedback per se schlecht ist. Feedback kann euch dazu führen, dass euer Konzept noch besser wird. Wenn ihr Feedback bekommt, dann denk darüber nach und entscheidet dann, ob es für euch Wert stiftet oder nicht

Fassen wir das Wichtigste zusammen: ein Hochzeitskonzept ist sowas wie der rote Faden, den ihr euch am Anfang eurer Hochzeitsplanung aussucht. Ich empfehle euch immer bei euch zu beginnen und ein Hochzeitskonzept zu wählen, welches eure Persönlichkeit widerspiegeltLasst euch ausreichend Zeit bis ihr für euch ein Hochzeitskonzept gefunden habt, mit dem ihr euch wohlfühlt und wartet ab bis ihr eure Dienstleister und Location auswählt. Denn dann werden diese noch viel besser zu eurem roten Faden passen. Lasst euch vom Feedback von Freunden und Familie nicht verunsichern. Schaut immer ob euch das Feedback weiterbringt oder ob der- oder diejenige nur eine andere Meinung hat. Das kann immer sein und das ist okay.  

Wollt ihr eine Anleitung, wie ihr mit Hilfe von Pinterest ganz einfach Klarheit für euer Hochzeitskonzept bekommt? Dann tragt euch auf die Warteliste für meinen neuen kostenlosen Minikurs “PIN YOUR WEDDING” ein. Die erste Runde startet am 10.8.2020. Ich freu mich!